Erich Kästner-Schule Sögel

Schülerfirma

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Seit dem Schuljahr 2005/06 wird in den Klassen 8 und seit diesem Schuljahr 2009/10 in den Klassen 7 und 8 handlungsorientiertes und praxisnahes Lernen im Rahmen der Schülerfirma gefördert.

Neben verschiedenen Betriebspraktika wird eine Berufswahlvorbereitung und -orientierung gegeben, wobei berufsbezogene Basiskompetenzen im Mittelpunkt stehen.

Durch die praktische Vermittlung entsprechender Schlüsselqualifikationen soll den Schülerinnen und Schülern der Übergang zum Erwerbsleben erleichtert werden, so dass sie ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbessern können.

Die Schlüsselualifikationen sind zentraler Gedanke, da sie von großer Bedeutung für die beruflichen Anforderungen und eventuelle Qualifikationen zu sehen sind, die von Arbeitgebern nachgefragt werden.

Der Nutzen der Schlüsselqualifikationen

- Entwicklung von Selbständigkeit

- Entwicklung von Ausdauer

- Entwicklung von Umgangsformen

- Anregung der Fantasie

- Förderung der Genauigkeit

- Erziehung zur Pünktlichkeit

- Erziehung zur Problemlösungs- und Konfliktfähigkeit

- Förderung von Teamfähigkeit

- Erziehung zur Ordnung, Sorgfalt und Sauberkeit

- Förderung der Eigeninitiative

geht über den beruflichen Bereich hinaus, denn sie bilden einen wichtigen Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung für der Bewältigung von vielfältigen Lebenssituationen.

Bewerbungstraining

Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler einem Bewerbungsverfahren unterzogen. Sie werden darauf vorbereitet eigene Stärken und Schwächen zu evaluieren, um dann in einem Bewerbungsgespräch ihre Entscheidung für zwei mögliche Abteilungen zu begründen.

Rechtsform

Die Schülerfirma ist ein Schulprojekt. Es liegt eine Satzung und ein Vertrag zur Gründung einer Schülerfirma vor.

Betriebswirtschaftliche Grundlagen und Handlungsfelder

Die Grundlage eines Betriebes ist der Business Plan. Dieser Plan wurde bereits im Schuljahr 2005/06 erstellt und wird in jedem Schuljahr mit den Schülern besprochen und aktualisiert.

Die Produktideen sind jährlich neu zu überarbeiten. Eine kreative Weiterentwicklung ist notwendig.

Grundlage für die Arbeit in der Schülerfirma ist der "Arbeitsvertrag", in dem Arbeitsleistung und die Vergütung geregelt werden.

Bewertungen

Die Arbeit wird zum Schulhalbjahr anhand eines Bewertungsbogens bewertet. Schlechte Arbeitsleistung hat eine Verwarnung bzw. Abmahnung zur Folge. Die Bedingungen sind im Arbeitsvertrag geregelt. Zum Schuljahresende und beim Ausscheiden aus der Schülerfirma wird ein "Arbeitszeugnis" erstellt.

Öffentlichkeitsarbeit

- Präsentation auf dem Sögeler Weihnachtsmarkt

- Flyer

- Zeitungsartikel

- Rechnungen und Werbeplakate

- Teilnahme an Schülerfirmenmessen

- Beteiligung am Wettbewerb zum Nachhaltigkeitsaudit

- Plakate und Ausstellungen innerhalb des Schullebens

- Sponsoren durch Kontakte zu unterschiedlichen Firmen

Nachhaltigkeit

Das Nachhaltigkeitsaudit dokumentiert die Veränderungen in einer Schülerfirma im Hinblick auf soziale, ökonomische und ökologische Verbesserungen.

Ein regelmäßiger Austausch findet durch die Teilnahme am Arbeitskreis "Schülerfirma" in der HÖB Papenburg statt.

Geschäftsplan

Der Geschäftsplan wurde von den Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen aufgestellt.

Organisation/Personal

Die Mitarbeiter der Schülerfirma sind aufgeteilt in 3 praktisch arbeitenden Abteilungen und einer Verwaltungsabteilung.

Jede Abteilung hat einen Abteilungsleiter. Zu Beginn der Arbeit finden Arbeitsbesprechungen statt.

Es werden praktische Fähigkeiten, wie z.B. Sägen, Malen, Hämmern und Nähen und sprachliche Fähigkeiten für die Beratung und den Verkauf verlangt.

In Betriebsversammlungen wird gemeinsam über die Verwaltung des Gewinns entschieden. Mit dem Gewinn werden gemeinsame Unternehmungen bezahlt.